Auf keinen Fall dort das Auto abgeben!
Auf keinen Fall dort das Auto abgeben!
Wir haben letztes Jahr bereits dort gebucht und hatten damals Glück, einen Parkplatz direkt an der Mühlenstraße 27 auf dem Hauptparkplatz zu bekommen, wo auch der Container des Anbieters steht. Letztes Jahr verlief alles reibungslos.
Dieses Jahr war es leider ganz anders. Wir kamen an und mussten sofort bezahlen sowie unser Gepäck aus dem Pkw ausladen. Meine Frau und die Kinder sollten direkt in den Shuttle-Transporter einsteigen, während ich mit unserem Auto einem anderen Fahrzeug hinterherfahren sollte. Meine Frau und die Kinder waren sehr verunsichert, weil sie dachten, sie müssten nun alleine zum Flughafen fahren.
Ich folgte dem anderen Fahrzeug. Es fuhr nur etwa 50 Meter weiter auf einen größeren Parkplatz, wo mir ein Stellplatz zugewiesen wurde. Dieser war extrem eng, sodass ich bereits beim Einparken ein mulmiges Gefühl hatte, ob ich mein Fahrzeug später unbeschädigt wiederfinden würde. Das sagte ich auch zu meiner Frau.
Anschließend fuhren wir gemeinsam zum Flughafen und verbrachten unseren Urlaub.
Nach unserem Rückflug gegen 3 Uhr morgens, nachdem wir unser Gepäck abgeholt hatten, riefen wir die angegebene Telefonnummer an. Uns wurde mitgeteilt, dass ein Fahrer unterwegs sei. Wir warteten etwa 20 Minuten, was für uns völlig in Ordnung war.
Am Parkplatz angekommen, fuhr der Fahrer mit uns und einer weiteren Familie zunächst auf den großen Parkplatz. Ich sagte ihm, dass mein Auto dort drüben stehe und fragte, ob er uns dort aussteigen lassen könne. Er antwortete, unser Auto würde dort nicht stehen. Da es dunkel war und ich völlig übermüdet war, dachte ich zunächst, ich hätte mich vielleicht geirrt.
Nachdem die andere Familie ausgestiegen war, fuhr er uns wieder dorthin, wo ich zuvor bereits gesagt hatte, dass mein Auto steht. Diesmal hielt er an und wir stiegen mit unserem Gepäck aus.
Ich bat meine Familie, am Hauptweg zu warten, da die Parklücke so eng war. Mit der Taschenlampe meines Handys ging ich zu meinem Auto und kontrollierte es zunächst auf mögliche Parkschäden. Zuerst konnte ich nichts feststellen – bis ich die Heckscheibe sah: Sie war komplett eingeschlagen.
Ich war völlig geschockt. Sofort ging ich zum Mitarbeiter und informierte ihn darüber. Ohne sich den Schaden überhaupt anzusehen, sagte er sofort, dass es in Hannover Hagel gegeben habe und dies der Grund für den Schaden sei.
Ich war fassungslos und verständigte die Polizei, die den Schaden aufnahm und eine Anzeige fertigte – auch wenn man leider davon ausgehen muss, dass diese vermutlich im Sande verlaufen wird. Den Betreiber schien der Vorfall überhaupt nicht zu interessieren.
Wir mussten anschließend mit der kaputten Heckscheibe und Glassplittern im Fahrzeug rund 200 Kilometer nach Hause fahren, da wir sonntags in Langenhagen an den umliegenden Tankstellen das Auto nicht aussaugen konnten.
Zu Hause dichteten wir das Fahrzeug notdürftig ab. Als ich anschließend das Auto aussaugte, stellte ich fest, dass sich in der Reserveradmulde mindestens 20 Liter Regenwasser befanden. Das bedeutet für mich, dass die Heckscheibe bereits längere Zeit beschädigt gewesen sein muss.
Die Frage, die ich mir stelle, ist: Warum hat keiner der anderen Fahrzeugbesitzer, die ihr Auto dort abgestellt oder abgeholt haben, Bescheid gegeben, damit der Betreiber das Fahrzeug zumindest provisorisch hätte abdichten können? Oder wurde der Schaden vielleicht sogar gemeldet und es war den Mitarbeitern einfach egal? Man weiß es nicht.
Am selben Abend schrieb ich eine E-Mail an die angegebene Adresse, schilderte den Vorfall und bat darum, mir wenigstens die 80 Euro Parkgebühren zu erstatten – angesichts des ganzen Ärgers, der nun auf mich zukam (Schadensmeldung bei der Versicherung, Termin beim Autoglaser für eine neue Heckscheibe usw.).
Bis heute habe ich keine Antwort erhalten.
Ich kann daher jedem nur empfehlen, dort nicht mehr zu parken. Für mich war das definitiv das letzte Mal.






