Bett nach rund zehn Wochen zusammengebrochen – bis heute keine Lösung
Bett nach rund zehn Wochen zusammengebrochen – bis heute keine Lösung
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Wir entschieden uns bewusst für ein Orthopädiebett von MyStil, weil wir aufgrund der Werbung und des Kaufpreises eine hochwertige, stabile und langlebige Konstruktion erwarteten. Da meine Partnerin unter erheblichen Rückenbeschwerden leidet, war ein qualitativ gutes Bett für uns besonders wichtig.
Das Bett wurde am 09. März 2026 geliefert. Die Matratze entsprach unseren Erwartungen. Bereits nach kurzer Zeit traten jedoch die ersten Mängel am Bettkasten auf. Die Scharniere rissen bei normalem Gebrauch aus der Spanplattenkonstruktion heraus. Wir meldeten diesen Mangel sofort per E-Mail und telefonisch.
In den folgenden Wochen führten wir zahlreiche Telefonate und schrieben viele E-Mails. Immer wieder wurden uns Rückrufe oder Lösungen zugesagt, die jedoch aus unserer Sicht ausblieben. Statt einen Servicetechniker zur Begutachtung vorbeizuschicken, wurden wir wiederholt aufgefordert, das Bett selbst auseinanderzubauen und weitere Fotos der Unterkonstruktion einzusenden. Auch dieser Aufforderung kamen wir nach und dokumentierten alles ausführlich.
Am 20. Mai 2026, also nur rund zehn Wochen nach der Lieferung, brach das Bett bei normalem Gebrauch im tragenden Mittelbereich zusammen.
Die Unterkonstruktion wurde dabei so stark beschädigt, dass das Bett in der gelieferten Ausführung nicht mehr sicher benutzt werden konnte.
Wir stellten MyStil zahlreiche Fotos zur Verfügung, welche den Schaden eindeutig dokumentierten. Trotzdem erhielten wir weder eine fachgerechte Reparatur noch einen Ersatz.
Besonders enttäuscht hat uns die Konstruktion des Bettes. Aufgrund der Werbung gingen wir von einer stabilen Konstruktion mit einem klassischen Lattenrost aus. Tatsächlich mussten wir feststellen, dass die Matratze auf zwei grossen Spanplatten aufliegt und kein klassischer Lattenrost vorhanden ist. Auch wesentliche Teile der gesamten Bettkonstruktion bestehen aus Spanplatten.
Da wir erhebliche Zweifel an der Konstruktion hatten, liessen wir das Bett zusätzlich von einem unabhängigen Schreinermeister mit rund 45 Jahren Berufserfahrung begutachten. Nach seiner fachlichen Einschätzung weist insbesondere die tragende Unterkonstruktion erhebliche konstruktive Schwächen auf.
Während der gesamten Reklamation dokumentierten wir sämtliche Mängel, Fotos, E-Mails und Telefonate sorgfältig. Schliesslich mussten wir sogar unsere Rechtsschutzversicherung einschalten.
Nach unserem Kenntnisstand wurde der eingeschriebene Brief der Rechtsschutzversicherung von MyStil nicht einmal bei der Post abgeholt. Auch danach erhielten wir weder eine Reparatur noch ein Ersatzbett.
Bis heute wurde das ursprünglich gelieferte Bett von MyStil nicht instand gesetzt und nicht ersetzt.
Damit wir überhaupt wieder darin schlafen konnten, mussten wir die beschädigte Unterkonstruktion auf eigene Kosten und in Eigenleistung provisorisch mit zusätzlichen Holzstützen verstärken. Diese Notreparatur war ausschliesslich notwendig, weil meine Partnerin wegen ihrer Rückenbeschwerden dringend wieder ein benutzbares Bett benötigte. Sie ersetzt selbstverständlich keine fachgerechte Reparatur des ursprünglich gelieferten Bettes.
Unsere gesamte Reklamation ist umfassend dokumentiert. Dazu gehören zahlreiche Fotos des Schadens, der Unterkonstruktion, der verbogenen Metallteile, der ausgerissenen Scharniere, sämtliche E-Mails sowie eine vollständige Chronologie aller Kontakte.
Wir bedauern sehr, dass ein Bett in dieser Preisklasse bereits nach kurzer Zeit einen so gravierenden Schaden aufwies und wir trotz monatelanger Reklamationen keine Reaktion und zufriedenstellende Lösung erhielten.
Nach unseren persönlichen Erfahrungen würden wir bei MyStil kein Bett mehr kaufen und können einen Kauf daher nicht empfehlen. Wir empfehlen jedem Kaufinteressenten, vor einer Bestellung die unabhängigen Bewertungen sorgfältig zu lesen und sich ein eigenes Bild zu machen.






